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Wenn Tradition und Landwirtschaft ihren Platz einnehmen

Wenn Tradition und Landwirtschaft ihren Platz einnehmen

Gastgeber sein – das lieben Andrea und Pepi. Schon die Eltern von Andrea waren Gründungsmitglieder beim bäuerlichen Gästering Waldalpen. Irgendwie dürfte sich diese Eigenschaft vererbt haben. Über 50 Jahre wird am Singerskogel schon vermietet. „Die Sommerfrischler sind dazumal schon gern gekommen“, erzählt mir Andrea. „Da gab es noch keine richtigen Gästezimmer, sondern da wurde in unserem Privatbereich einfach Platz geschaffen.“ Aktuell laden drei Ferienwohnungen, zwei Zimmer und zwei Holzfässer zum Entspannen ein. Ein schmucker Troadkasten als Spielhaus für die Kinder und viele kleine Dekorationsdetails rund um den Hof sind auch vorhanden.

  • Troadkasten am Singerskogel
  • Troadkasten am Singerskogel
  • Hängematte beim Troadkasten
  • Der Troadkasten von der Familie Kreutzhuber
  • Kürbisernte vom eigenen Hof
  • Holzbrunnen am Singerskogel
  • Hofdekoration am SIngerskogel
  • Herbstdekoration am Singerskogel
  • Kleine Gießkanne am Singerskogel
  • Herzliche Dekoration am Singerskogel

Am Singerskogel legt man sich nicht auf eine Saison fest, sondern Gäste sind im Sommer, als auch im Winter herzlich willkommen. Das Skigebiet Hinterstoder-Wurzeralm oder der Skilift Hotz von Familie Gösweiner liegen ganz nahe – auch eine Langlaufloipe geht am Haus vorbei und die eigene Eisstockbahn ist ein Platz für gesellige Stunden.

Im Sommer beeindruckt der Gleinkersee mit seinen erfrischenden Gebirgstemperaturen oder auch die kühle Vogelsang-Klamm, in der man auf einem Holzsteg entlang der Felsenschluchten wandern kann. Auch für Bergfreunde steht die Hoftür gerne offen. Startet doch der beliebte Wanderweg auf die Gowilalm bei der Jausenstation Singerskogel.

Herbst in der Nationalparkregion Kalkalpen

An sonnigen Herbsttagen stehen schon mal über 300 Autos der Wanderer in der näheren Umgebung. Die Aussicht auf das tote Gebirge ist fesselnd. Kehrt man vom Berg zurück, kann man sich auf der Sonnenterrasse der Jausenstube Singerskogel niederlassen und hausgemachte Köstlichkeiten von Bäuerin Andrea genießen.

Blick auf die Region

Wie eine typische Singerskogler-Jausenplatte aussieht und schmeckt erfährt man sofort beim Besuch. Da wird der visuelle und gustatorische Sinn mehr als angesprochen.

Jause bei der Jausenstation Singerskogel

Ein Augen- und Gaumenschmaus!

Viele Produkte werden am Hof verarbeitet und die liebevolle Gemüse-Dekoration stammt ebenfalls vom eigenen Tomaten-Glashaus und Bauerngarten. Die Jausenstube bietet für zirka 50 Personen Platz und die Hausgäste können auch Halbpension in Anspruch nehmen. Und Gastwirt Pepi serviert die Jausenspezialitäten gerne mit einem flotten Spruch auf den Lippen.

Die Jause am Singerskogel genießen

Der Tourismus und die Bewirtung sind die eine Sache, die Landwirtschaft die andere. Insgesamt gilt es 28 Hektar Nutzfläche zu bewirtschaften, davon 14 Hektar Wald und 14 Hektar Weiden und Wiesen. Bauer Pepi hegt und pflegt seine Grünflächen und die bunte Tierschar mit viel Liebe. 28 Stücke Rotwild, 27 Weidegänse, vier Mutterkühe, ein Hund, mehrere Babykatzen, zwei Zwergziegen und sechs wollige Schafe, die die steilen Hänge abgrasen, zählen zur Tierfamilie.

  • 0118
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Tradition wird gelebt

„Tradition pflegen“ – das sagt sich so schnell, erfordert aber eine gewisse Kontinuität und Leidenschaft. Am Singerkogel findet daher an jedem ersten Sonntag im Monat ab 14:00 Uhr ein Musikantenstammtisch statt. Hier wird gesungen, gespielt und sich amüsiert. Auch kirchliche Feiertage und Festlichkeiten sind Andrea und Pepi wichtig. Das Ausführen der traditionellen Kleidung – zum Beispiel beim Erntedankfest – ist eine Besonderheit im Jahreskreislauf der Landwirte.

Traditionelles Erntedankfest & Tracht in der Nationalparkregion Kalkalpen

Die schön geschmückte Erntekrone wird in die Kirche getragen und man bedankt sich für die gute Ernte. Der Einzug ist feierlich und wird von zahlreichen Vereinen und Goldhauben-Frauen begleitet. Andrea und viele Gleichgesinnte tragen, typisch für die Region, ihr schwarzes, flügeliges Kopftuch oder die glitzernde Goldhaube am Haupt.

Auch die Rückbesinnung auf vergangene Werte wird einem am Singerskogel bewusst, wenn man die Lanfthütte betritt. In solch einer Hütte sind früher die Holzknechte nach einem anstrengenden Tag zusammengekommen und haben dort Kraft für den nächsten Tag geschöpft.

Die Lanfthütte am Singerskogel

Am Singerskogel lebt die Vergangenheit einmal in der Woche wieder auf, wenn Andrea und Pepi gemeinsam mit den Gästen rund um die Feuerstelle sitzen und Geschichten dazu erzählen.

Gemütliches Zusammensitzen in der Lanfthütte

Da gibt es aber auch noch das Oberwenger Sonnenplatzerl – ein Gebiet das sich inmitten herrlicher Berglandschaft befindet und die Gemeinden Spital am Pyhrn und Edlbach verbindet. Hier hat sich eine eigene Interessensgemeinschaft, oder besser gesagt eine Gruppe von „Begeisterten“ zusammengefunden, die gesellschaftliche und traditionelle Gepflogenheiten weiterleben lassen. Alle zwei Jahre gibt es dazu eine erlebnisreiche Hofroas. Bei dieser Veranstaltung besteht die Möglichkeit, von Hof zu Hof zu wandern und Traditionen und Handwerkskünste kennen zu lernen.

Singerskogel Tafel

Schmankerl, musikalische Klänge und Aktivstationen (wie das Erleben der Schafschur bis hin zu Holzschnitzerei, Einblick in Urlaub am Bauernhof, Mostpressen, Kutschenfahren, Sensenmähen etc.) gibt es ebenfalls zu bestaunen. 2016 waren über 3.000 Besuch bei der Hofroas dabei!

Du möchtest auch die Tradition in der Nationalparkregion Kalkalpen kennen lernen und einen Urlaub am Bauernhof am Singerskogel genießen? Dann buche gleich jetzt deinen Urlaub: https://www.urlaubambauernhof.at/hoefe/singerskogel


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