Hören: die Wahrnehmung mit den Ohren

Gerade der Herbst bietet so manches Erlebnis für die Ohren – vor allem, wenn man durch das abgefallene, bunte Laub spaziert und das Rascheln der Blätter wie Mediation auf einen wirkt.

Auch in der traditionsreichen Lanfthütte erwacht jede Woche die Geschichte aufs Neue und man vernimmt musikalische Klänge. Ein Stück vom Hof entfernt – nahe dem Rotwildgehe – befindet sich die Lanfthütte. In so einer Hütte sind früher die Holzhacker nach einem harten Arbeitstag zusammengekommen.

Sie haben dort gemeinsam gekocht, gegessen, getrunken, sich aufgewärmt und die Zeit mit Musik und Gesprächen verbracht. Auch Opa Herbert kann sich noch gut an diese Augenblicke erinnern und gibt seine Erfahrungen gerne an die Gäste und an mich weiter.

 

Ob es eine schöne Zeit war, frag ich Herbert. „Mhhm“, er schüttelt den Kopf. Zurücksehnen möchte er sie nicht mehr, da das Leben in dieser Zeit ausgesprochen hart und anstrengend war.

Für mich heizen Andrea und Pepi die Feuerstelle ein und wir scharen uns um das lodernde Feuer. Und dann wird’s zünftig… Andrea schnallt sich die Steirische Harmonika um und Pepi schnappt sich die regionstypische Maultrommel. Das ist ein kleines Musikinstrument, das mit seiner durchschlagenden Zunge einen Ton kreiert. Aufgrund der geöffneten Zahnreihen und den Mundhohlraum des Spielers entstehen Klänge.

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Je nach Änderung der Größe der Mundhöhle und durch die Atmung kann der Ton akustisch verändert werden. Als Musikantin muss ich dieses kleine, zarte Instrument natürlich ausprobieren und Bauer Pepi zeigt mir, wie es geht. Die Laute „a, e, i, o, u“ zu sprechen und gleichzeitig an der Maultrommel zu zupfen ist schon eine Herausforderung. Aber Übung macht den Meister. Bei Pepi und Andrea hört sich das schon sehr beschwingt und professionell an.

urlaub am bauernhof singerskogel

Da kommt Hüttenstimmung bei mir auf. Ich kann verstehen, dass sich die Gäste hier wohlfühlen. So ein kulinarischer und musikalischer Abend in der Lanfthütte schafft schöne Urlaubserinnerungen, nach denen sich viele sehnen. „Da kommt es schon vor, dass auf einmal sechs Nationen zusammensitzen und die Gemütlichkeit genießen,“ erzählt Andrea.

Eine besondere Geschichte hat die Gastgeberin auch noch für mich auf Lager. Nein, keine Geschichte – eine wahre Begebenheit! Am Singerskogel wurde schon mal ein Gästekind geboren. Ich staune! Ja genau, eine Hausgeburt bei Urlaub am Bauernhof! Dieser Titel ging durch die regionalen Schlagzeilen. Und der Geburtsort in der Geburtsurkunde ist sicher einzigartig!

Schmecken: die Wahrnehmung mit der Zunge

 

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